Das Projekt Korridor B

Ein zentraler Baustein der Energiewende ist die neue Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) Korridor B. Er besteht aus den beiden Leitungsbauvorhaben 48 (Heide/West – Polsum) und 49 (Wilhelmshaven – Hamm) des Bundesbedarfsplangesetzes (BBPlG), das im Februar 2021 novelliert wurde und überträgt ab voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre Windstrom aus Schleswig-Holstein und dem Norden Niedersachsens nach Nordrhein-Westfalen.
Das gelbliche Bild zeigt den Kabelzug auf einer Erdkabelbaustelle. Das schwarze Kabel wird in das rote Schutzrohr eingezogen. Ein Arbeiter macht das Kabel durch Auftragen einer Flüssigkeit gleitfähig.

Über Korridor B

Als zusätzliche Transportkapazität von Norddeutschland nach Nordrhein-Westfalen wird der Korridor B das stark beanspruchte Wechselstromnetz entlasten und einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Stromversorgung und zum Klimaschutz leisten.

Heute schon an morgen denken

Die Planung zusätzlicher Kabelschutzrohrsysteme bei Erdkabeln soll künftig für einen beschleunigten und effizienteren Netzausbau sorgen. Korridor B ist bundesweit das erste Projekt, das hierfür in Frage kommt.

Erste Voruntersuchungen haben begonnen

Genaue Kenntnisse über die Natur vor Ort sind Grundlage für die später anstehenden Entscheidungen über Korridor- und Trassenverläufe. Jetzt haben erste Untersuchungen der Vogelwelt begonnen.