Collage für Korridor-B-Blog
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Baugrunduntersuchung

Grundwasser messen

Mithilfe von Baugrunduntersuchungen erhält Amprion genaue Informationen über die Beschaffenheit und den Aufbau des Bodens. Darüber hinaus gibt es an einigen Punkten temporäre Grundwassermessstellen.

Zwei Hände ziehen ein Maßband auseinander
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Im Frühjahr 2024 starten im ersten Abschnitt die Baugrunduntersuchungen für Korridor B. Ziel dabei ist, den Boden über Sondierungen und Bohrungen näher zu erkunden und bestmögliche Daten für die Trassenplanung sowie den späteren Bau zu gewinnen. Für die Umsetzung der Erdkabelverbindungen von Korridor B sind außerdem Erkenntnisse über den Grundwasserspiegel essenziell.

Ausbau von Bohrlöchern zur Grundwassermessstelle

Über sogenannte Grundwassermessstellen dokumentiert das Planungsteam die Höhe des Grundwassers sowie jahreszeitliche Veränderungen. Während das Grundwasser im Sommer tiefer liegt, steigt es im Winter für gewöhnlich wieder an. Daher bleiben einige Bohrpunkte aus der Baugrunderkundung über rund ein Jahr als Messstelle erhalten – manche sogar bis zum Start der Bauarbeiten von Korridor B.

Bereits im Vorfeld der Baugrunduntersuchung legen Fachleute fest, wo Messstellen entstehen. Der Ausbau findet nach Kleinramm- oder Rammkernbohrungen statt. Dabei wird das Bohrloch aufgeweitet. Fachleute bauen Rohre, Filter und eine Tonabdeckung ein. Ein Datenlogger misst anschließend kontinuierlich die Höhe des Wassers.

Rammkernbohrung in der Nähe des Kraftwerks Ibbenbüren

Im Frühjahr 2024 starten im ersten Abschnitt die Baugrunduntersuchungen für Korridor B. Ziel dabei ist, den Boden über Sondierungen und Bohrungen näher zu erkunden und bestmögliche Daten für die Trassenplanung sowie den späteren Bau zu gewinnen. Für die Umsetzung der Erdkabelverbindungen von Korridor B sind außerdem Erkenntnisse über den Grundwasserspiegel essenziell.

Ausbau von Bohrlöchern zur Grundwassermessstelle

Über sogenannte Grundwassermessstellen dokumentiert das Planungsteam die Höhe des Grundwassers sowie jahreszeitliche Veränderungen. Während das Grundwasser im Sommer tiefer liegt, steigt es im Winter für gewöhnlich wieder an. Daher bleiben einige Bohrpunkte aus der Baugrunderkundung über rund ein Jahr als Messstelle erhalten – manche sogar bis zum Start der Bauarbeiten von Korridor B.

Bereits im Vorfeld der Baugrunduntersuchung legen Fachleute fest, wo Messstellen entstehen. Der Ausbau findet nach Kleinramm- oder Rammkernbohrungen statt. Dabei wird das Bohrloch aufgeweitet. Fachleute bauen Rohre, Filter und eine Tonabdeckung ein. Ein Datenlogger misst anschließend kontinuierlich die Höhe des Wassers.

Maßnahmen zum Schutz der Baustellen

Mit dem Wissen um die Grundwasserhöhe kann das Korridor-B-Team abschätzen, ob im Bau eine Wasserhaltung notwendig ist. Mit dem Abpumpen und Ableiten des Grundwassers in umliegende Vorfluter ist sichergestellt, dass eine Baustelle – als offener Kabelgraben oder in der geschlossenen Bauweise – vor erhöhtem Wasserstand möglichst gut geschützt ist.

In der Regel sind die Messstellen so eingerichtet, dass sie gut erreichbar sind und eine weitere Nutzung der jeweiligen Flächen zulassen. Aus den gesammelten Informationen entstehen hydrogeologische Gutachten, die die Grundwasser- und Bodenverhältnisse detailliert beschreiben. Die Gutachten fließen zu großen Teilen in die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren ein.

Weiterführende Informationen

Beitrag von Lisa-Shirin Raja, veröffentlicht am 19. März 2024